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  Video: move against G8
20'56 Min, DSL-Version, 80,6 MByte)
Autor: Steffen merchi@tele2.de

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THEMA: Widerstand gegen den G8-Gipfel 2007
ORT: Rund um Heiligendamm
ZEIT: 31. Mai - 8. Juni 2007
BILDMAPPE: Ablage im Bildarchiv / 418i \

United Colours of Resistance

BLOCK G8

Tausende von DemonstrantInnen ziehen am Mittwoch, 6. Juni 2007 durch Feld und Wald Richtung "Rote Zone", zur Zaunfestung Heiligendamm. Mehr als 10.000 G8-GegnerInnen befinden sich in der so genannten "Blauen Zone" und setzen sich damit über die gerichtlichen Verbote hinweg, "fließen" mit der "5-Finger-Taktik" durch die hochgerüsteten Polizeieinheiten hindurch, um zu den anvisierten Blockadepunkten zu gelangen. Zwischen Kühlungsborn und Heiligendamm wird die "Molly"-Strecke blockiert, das Westtor bei "Hinter Bollmannshagen" wird dichtgemacht, die "Service"-Zufahrt wird mit der Blockade in Börgerende geschlossen. Parallel werden die Bundesstraße 105 sowie eine Autobahnzufahrt dicht gemacht. Alle Landwege in den 12,5 millionenstarken Zaun sind für Stunden zu. Journalisten und Personal müssen per Helicopter oder über den Seeweg zum Tagungsort gebracht werden. Weder vermummte aus Helicoptern abgesetzte Bundespolizeieinheiten, noch Wasserwerfer, noch Gasgeschosse halten die Blockierenden auf. Ein politischer und praktischer Erfolg für die globalisierungskritische Bewegung. (weiter: siehe unten)

 

 


Fotos: Ann Stafford/Steffen/Ute Kurzbein/Jan/Erika Harzer
Cornelia/Victor/Umbruch Bildarchiv -
weitere Fotos : fotogalerieWeiter


Nach der Demonstration am Samstag und der folgenden Medienhetze, den gezielten Falschinformationen der Polizei und dem Distanzierungstango von militanten Aktionen, auch aus den Reihen der GipfelgegnerInnen, hält die Bewegung dennoch zusammen.
Am Mittwoch bringt "Block G8" nicht nur eine über 1,5-jährige Vorbereitung auf den Punkt; Block G8 zeigt auch, dass allen Spaltungsversuchen zum Trotz der Wille besteht, zusammen, spektrenübergreifend die G8 anzugehen.
Die Blockaden vereinen praktische und politische Erfahrungen aus dem Wendlandwiderstand, autonomer Straßenmilitanz, antifaschistischer Bündnisarbeit, Kampagnenpolitik und eher pazifistischen Aktionsformen. Am Ende steht eine Aktionsform auf organisatorisch hohem Niveau unter Einbindung tausender AktivistInnen. Beeindruckend sicherlich auch die emotionale Seite, ein Gefühl, was es bedeutet, Teil einer "Bewegung " zu sein.
Dank geht an die Massenblockierenden, den Demonstrierenden, dem Legal-Team, Move-Against-G8, den AnwältInnen, den ÄrztInnen, dem Schwarzen Block, den Überflüssigen, Greenpeace, dem Indy-Center, nadir, den Convergence Center, den KöchInnen u.v.a.
Wir bedanken uns für die internationale Solidarität bei unseren FreundInnen aus Schweden, Italien, Baskenland, Katalonien, Madrid, Dänemark, Holland, Polen, Australien...
we blocked it · we are everywhere · we're winning
Victor - Aktivist der ALB



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