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THEMA: Polizei - Ausrüstung & Waffen
ORT: Berlin
ZEIT: 25. Mai 2013
BILDMAPPE: Ablage im Bildarchiv/ 524 \

Die GdP und das Pfefferspray

Am 25. Mai 2013 demonstrierte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) unter dem Motto "Auch Mensch. Polizei im Spannungsfeld" für den weiteren Einsatz von Pfefferspray. Anlass war die Forderung der SPD, die Bedingungen für den Einsatz von Pfefferspray deutlich zu verschärfen. Die Kundgebung fand vor dem Estrel Congress Center statt, in dem die Berliner SPD am Samstag ihren Landesparteitag abhielt. Für Presse und Interessierte bereitete die GdP verschiedene Vorführungen von Pfeffersprayeinsätzen vor; es handelte sich um Szenarien häuslicher Gewalt. Ein Polizist spielte so routiniert und eindrucksvoll den Aggressor, dass manch ein Gegendemonstrant unkte, hier würde es sich wohl um den berühmten Agent Provocateur handeln. Überhaupt hatte das gute Dutzend Gegendemonstrant_innen ihren Spaß dabei, mit großzügigem Applaus und spöttischen Bemerkungen diese Veranstaltung zu würdigen. Ein Mitglied von "Die Partei" lief mit einem Schild "Ohne Pfeffi macht die Arbeit keinen Spaß" umher und verteilte entsprechende Pfeffi-Aperitife; eine Zuschauerin forderte auf einem Pappschild eine bessere Ausstattung der Polizei: "Pfefferspray ist gut. Panzer sind besser". Die anwesenden Beamten reagierten recht humorlos auf diese Unterstützung. Nachdem die meisten Fotograf_innen gegangen waren, wollten sie die Personalien der Anwendenden aufnehmen wegen einer "nicht genehmigten Versammlung". Eine Demonstrantin, die friedlich den Platz verlassen und sich nicht kontrollieren lassen wollte, versuchten sie in Gewahrsam zu nehmen. Als sie am Boden lag und festgehalten wurde, schlug ihr ein Beamter mit der Faust ins Gesicht - zwei Meter neben dem Werbeschild der GdP: "Auch Mensch - Polizei im Spannungsfeld".


Fotos: PhopectiveBerlin/Umbruch-Bildarchiv
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