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Zu Eurer Information haben wir unseren Terminkalender erweitert. Bilderseiten oder Videos von Umbruch gibt es zu allen Themen mit einem Foto auf der rechten Spalte.
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UMBRUCH - Bildarchiv

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Dezember

31. Dezember, 23.15 Uhr U-Bhf. Turmstrasse (Berlin-Moabit)
Auch in diesem Jahr gibt es die traditionelle Sylvesterdemo zum Knast Alt-Moabit, organisiert von der Gruppe Kiralina und "Silvester zum Knast". Los geht's um 23.15 vom U-Bahnhof Turmstraße. Guten Rusch! (Quelle: Streßfaktor)
29. Dezember, Berlin
Die Feiertagsbescherungen für die Bewohnerinnen des Kreuzberger Hausprojekt Yorck59 gehen weiter. Bereits in der Nacht vom 23.12. wurde auf zwei Etagen eingebrochen. Computer wurden beschädigt und Mauern wurden hochgezogen, die den Zugang zu den Räumen unmöglich machten. Am gestrigen Abend des 28.12. gegen 22 Uhr kam der aktionswütige Maurer dann mit polizeilicher Verstärkung zurück. Seine Begründung: Er sei der neue Mieter der beiden Etagen. Der Hausverwalter Marweld war wie durch Zufall auch gleich vor Ort. weitere Informationen
21. Dezember, Bremen
Sunny Omwenyeke ist frei. Bericht und Bilder. (siehe auch unter 10. Dezember)
22. Dezember, Berlin-Friedrichshain, 17-19 Uhr vor dem EDEKA Frankfurter Allee 35
Traditioneller antirassistischer Weihnachtseinkauf. Wir gehen zusammen mit Flüchtlingen auf deren Chipkarten antirassistisch einkaufen, ihr bekommt den Einkauf, Flüchtlinge bezahlen mit ihren Chipkarten und bekommen das für ein halbwegs autonomes Leben im Kapitalismus notwendiges Bargeld. Mehr Informationen
13.-18. Dezember, Berlin
Kollektive Räume statt Investorenträume! Soli-Kunst&Kultur-Woche. Vom 13.-18.12. finden in der Yorck59 verschiedene Veranstaltungen statt. Musik, Film, Varieté, Hausrallye und Party. Yorck59 bleibt!
13. Dezember, Erfurt
Erfreulicher Ausgang des Residenzpflichtprozesses gegen Ahmed Sameer: Am Erfurter Landgericht wurde am Montag das Verfahren gegen den palästinensischen Flüchtling Ahmed Sameer wegen Reisens ohne Urlaubsschein ohne Auflagen und negative Konsequenzen eingestellt. »Das ist das erste Verfahren, in dem ein Asylbewerber offensiv Verstöße gegen die Residenzpflicht zugegeben hat und nicht verurteilt wurde«, resümierte Ulrich Klinggräff, Sameers Anwalt. (Junge Welt-Artikel) Ein aufschlußreiches Protokoll des Prozesses gibt es auf der Website von "The Voice". Bericht und Bilder bei Indymedia
10. Dezember,
Sunny Omwenyeke, Menschenrechtsaktivist aus Nigeria und Aktivist der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnnen aus Bremen, ist seit heute wegen einem Verstoß gegen die Residenzpflicht für 15 Tage im Gefängnis in der JVA Oslebshausen. Vor vier Jahren hat er gegen die Residenzpflicht verstoßen und weigerte sich die gegen ihn verhängte Geldstrafe zu bezahlen. Das Bundesverfassungsgericht lehnte es ab, sich mit dem Fall zu beschäftigen. Daher nun der Gang zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. "Wir werden so lange gegen diese Strafen klagen, bis die Residenzpflicht abgeschafft wird", kündigte er an. Mehr Informationen.
8. Dezember, Landesgericht Erfurt, Domplatz 37, Raum 1.12 um 13.00 Uhr

Am Mittwoch, den 8. 12. findet die zweite Verhandlung gegen den Palästinenser Ahmed Sameer wegen dreimaliger Verletzung der Residenzpflicht in Erfurt statt. In der ersten Verhandlung war Ahmed Sameer zu einer Strafe von 150 Euro oder einer Freiheitsstrafe von 50 Tagen verurteilt worden. Da Ahmed das Gesetz für ungerecht hält, hat er sich entschlossen, den Behörden keinen Pfennig für seine Bewegungsfreiheit zu zahlen. Zu Ahmeds Unterstützung findet vorm Landgericht eine Protestkundgebung statt. Auch von Berlin aus fährt ein Bus nach Erfurt, in dem es noch freie Plätze gibt. Abfahrt 7.30 Uhr vorm Haupteingang des Ostbahnhofs. Mehr Informationen

 
3. Dezember, Berlin
Trotz aller Proteste in diesem Jahr scheinen Hartz IV und Agenda 2010 so gut wie durchgesetzt, geblieben ist die Angst vor drohender Armut und die Hoffnung, daß mit Inkrafttreten der Gesetze sich wieder mehr Menschen wehren. So wichtig wie den Widerstand gegen Sozialabbau fortzuführen wird es jetzt, ein gemeinsames Umgehen mit Arbeits- oder Obdachlosigkeit, mit Behinderung oder Verarmung zu finden. Eine Geschichte dazu erzählt dieser Film: "Querköpfe" - Ein Video über Helga Freytag und ihr neues Zuhause bei der Arbeits- und Obdachlosen Selbsthilfezeitung Querkopf. Zum Video

November

29. November, bundesweiter Aktionstag für Bleiberecht
Am 29. November gibt es einen dezentralen Aktionstag für Akubuo Chukwudi, dem die Abschiebung droht. (siehe unten). An diesem Tag soll es u.a. eine gemeinsame "Fax-Demonstration" geben. Karawanegruppen, Akubuo-Soli-Bremen, The Voice und viele andere rufen auf, zwischen 10 und 14 Uhr Faxe an das Innenministerium in Schwerin und die Ausländerbehörde in Parchim zu faxen. (Innenministerium in Schwerin: 0385-5882972 oder 5882974 (fax) Ausländerbehörde in Parchim: 03871-722664 (fax). Den Text für das gemeinsame Protestfax gibt es auf der Website der Karawane.
24. November bis 1. Dezember, Berlin
Zum fünfjährigen Geburtstag von "Indymedia" findet ein großes Treffen von MedienaktivistInnen in Berlin statt, das "Media Activist Gathering" MAG. Das MAG´04 ergänzt das unabhängige globale Mediennetzwerk indymedia mit dem internationalem Filmfestival "freedom for information" welches von umfassenden Rahmenveranstaltungen wie einer Open Space - Konferenz, einer Messe mit Projektpräsentationen, Filmen und Vorträgen sowie natürlich der Geburtstagsparty anlässlich des 5 jährigen Bestehens von indymedia begleitet wird.

 
22. November, Berlin/Südchina
Seit über 30 Jahren macht der Siebdrucker, Fotograf und Reiseschriftsteller Otto Göpfert (71) in Indien, Südostasien und Lateinamerika beeindruckende und zeitlose Portraits von Menschen in Alltagssituationen. In einer ersten Bildgalerie stellten wir Fotos seiner Vietnamreise 1998 vor. Hier nun der zweite Teil mit Bildern aus Südchina von der Insel Hainan. Bildgalerie
21. November, Berlin
Auch dieses Jahr findet am Todestag von Silvio Meier (21.11.) eine Mahnwache am U-Bhf. Samariterstrasse statt. Zum Hintergrund: am 21.11.1992 kam es auf dem U-Bhf. Samariterstrasse zu einer Auseinandersetzung zwischen einigen jungen Neonazis und einigen FriedrichshainerInnen. Die Linken stellten einen der Nazis wegen eines Aufnähers zur Rede und nahmen ihm den Sticker ab. Alles schien erledigt, doch die Nazis fielen kurze Zeit später über die Gruppe um Silvio Meier her. Mehrere Personen wurden durch Messerstiche verletzt - Silvio Meier verstarb. Am 20.11. findet in Friedrichshain eine Antifa-Demo statt. Die Demo beginnt um 15 Uhr am U-Bhf. Samariterstraße und führt nach Lichtenberg rund um die Weitlingstraße, die seit Jahren als Rückzugsgebiet für Nazis gilt. Der Neonazi René Betage (Führer der Kameradschaft "Berliner-Alternative-Süd-Ost" – BASO) hat ebenfalls einen Aufmarsch angemeldet. Die Polizei gibt den Nazis Vorrang und will die Nazis ab 16 Uhr zwischen den S-Bahnhöfen Lichtenberg und Nöldnerplatz marschieren lassen. Mehr Informationen. Fotoseite vom letzten Jahr.
20. November, Schwerin, 13 Uhr Hauptbahnhof
Bereits seit Monaten berichten Flüchtlingsaktivistinnen in Mecklenburg-Vorpommern, dass es insbesondere in Parchim (dem Landkreis, wo die Anti-Lager-Tour Station gemacht hat) zu ‚plötzlich‘ beschleunigten Asylverfahren sowie vermehrten Abschiebungen kommt. In Parchim wohnt auch Akubuo Chukwudi aus Nigeria, dem jetzt erneut die Abschiebung droht. Akubuo ist langjähriger Aktivist von "The Voice" und der "Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und Migrantinnen". Seit über 10 Jahren kämpft er kontinuierlich und kompromisslos für die Menschenrechte für Flüchtlinge jeglicher Herkunftsländer. 1993 stellte Akubuo seinen Asylantrag in Deutschland, seitdem versuchten die Behörden bereits dreimal den unbequemen Aktivisten abzuschieben. Seine aktuelle Situation ist kritisch. Am 20. November fand in Schwerin eine Demonstration für gesichertes und dauerhaftes Bleiberecht für Akubuo statt. Eine Bilderseite und ein Videointerview mit Akubuo Chukwudi

19. November, Berlin
Am Freitagnachmittag fand am Savignyplatz in Berlin erneut eine Kundgebung für den Erhalt des Wohnprojektes Yorckstraße 59 statt. Ursprünglich war die Veranstaltung vor dem Wohnsitz des Hausbesitzers Marc Walter geplant, dies wurde jedoch von der Polizei verboten. Eine Fotoseite

13. November, Halbe
Kein „Heldengedenken“ in Halbe! Am 13. November diesen Jahres werden sich Alt- und Neonazis wieder bemühen die totale Niederlage der Kesselschlacht in Halbe 1945 als ruhmreiche Tat deutscher Soldaten darzustellen. Ihr „Heldengedenken“ soll die auf dem Waldfriedhof Halbe begrabenen 22.000 Soldaten aus Wehrmacht, SS und Volkssturm ehren und der nationalsozialistischen Ideologie in der vorgeblichen Trauer Legitimation verleihen. NS-Verherrlichung stoppen! Antifa-Demo ab 12 Uhr in Halbe. Mehr Informationen.
  11.-15. November, Berlin,
100 Jahre nach dem Völkermord deutscher Kolonialtruppen im damaligen Deutsch-Südwest-Afrika, dem heutigen Namibia, und 120 Jahre nach der Berliner "Kongo-Konferenz" zur Aufteilung des afrikanischen Kontinents fand Mitte November die Anticolonial Africa Conference Berlin 2004 statt. In den vier Tagen trafen sich täglich etwa 250 Menschen zu Vorträgen, Filmen, Diskussionen, einer Ausstellung und Workshops in der "Alte Feuerwache" in der Axel-Springer-Straße 40/41 in Berlin-Kreuzberg. Außerdem gab es Kundgebungen vor der "Neuen Wache", dem Reichstag und eine Demonstration durch die Innenstadt.
Eine Bilderseite
7.-9. November, La Hague - Wendland
Nachdenken, Trauer und Wut über den Tod des 21-jährigen Sébastien Briat begleiteten die diesjährigen Proteste gegen den Castorzug von La Hague nach Gorleben. Sébastien hatte sich mit Freunden bei Avricourt (Frankreich) hinter einer Kurve an der Bahnstrecke angekettet und wurde von dem mit 100 Stundenkilometer fahrendem Castorzug überrollt. In zahlreichen Städten versammelten sich spontan tausende von AtomkraftgegnerInnen, in Hitzacker und Splietau fanden Trauerkundgebungen statt.
Zum ersten Mal seit Jahren waren sowohl die Nord- als auch die Südstrecke von Dannenberg nach Gorleben vollständig blockiert. Nach zahlreichen Stops rollte der Castortransport am Dienstag Morgen ins Zwischenlager Gorleben. Eine Bilderseite.

6. November, Nürnberg, 12 Uhr Lorenzkirche
Am 6. November 2004 findet in Nürnberg im Rahmen bundesweiter Herbstaktionen gegen den Sozialraub eine Großdemonstration zur Bundesagentur für Arbeit statt. Denn am 1.1.2005 soll das sog. Arbeitslosengeld II eingeführt werden, mit dem sich die Armutsspirale für viele weiter nach unten schraubt. weitere Informationen bei Organisierte Autonomie

1. November, Berlin/Vietnam
Seit über 30 Jahren macht der Siebdrucker, Fotograf und Reiseschriftsteller Otto Göpfert (71) in Indien, Südostasien und Lateinamerika beeindruckende und zeitlose Portraits von Menschen in Alltagssituationen. Seine Foto- und Reiseberichte stellte er bis vor wenigen Jahren im Handsiebdruck her. Die neueren Bücher gibt es nur gebunden als Ansichtsexemplare. Einen Ausschnitt dieser Raritäten möchten wir in dieser und folgenden Fotoserien vorstellen - 100 bisher unveröffentlichte Fotos einer Reise 1998 durch Vietnam. Eine Bildergalerie.

Oktober

22. Oktober, Berlin, Beginn: 15.00 Uhr, Yorckstr.59,
Die BewohnerInnen und Initiativen in der Yorckstr. 59 sind akut von Rausschmiss bedroht. Deshalb rufen sie und andere ebenfalls gefährdete Projekte auf zur "Rag(c)e against the ugly Stadtumstrukturierung. Radrallye zu Orten des sozialen Grauens und linken Widerstands." Beginn: 15 Uhr Yorckstraße. Ende gegen 19.30 Uhr am Schlesischen Tor mit Queer-Variete (schwarzer Kanal)
18. Oktober, Berlin, 19 Uhr, Druzbar, Yorck 59
Film zur Stärkung des antikolonialen Bewußtseins im Vorfeld der Anticolonial Africa Conference 2004 (11.-15. November in der Alten Feuerwache in Berlin).
14.-17. Oktober, London
Vom 14. bis 17. Oktober 2004 findet in der englischen Metropole das dritte Europäische Sozialforum statt. Nach erfolgreichen Versammlungen in Florenz (2002) und Paris (2003) will die internationalistische und antikapitalistische Bewegung erneut tagen, über Perspektiven streiten und Aktionen vorbereiten. Mehr Informationen
13.-16. Oktober, Berlin, Mehringhof, Gneisenaustraße 2
Eine der ältesten und engagiertesten Flüchtlingsorganisationen hat Geburtstag. "The Voice Refugee Forum" wird 10 Jahre alt. Ein guter Grund zu feiern aber auch "Zeitpunkt der Reflektion, Selbstkritik und der Suche nach einem Weg nach Vorne" angesichts der sich verschlechternden Situation für Flüchtlinge. The Voice lädt alle Gruppen herzlich ein zu einem Kongreß in Berlin im Mehringhof. Losgehen tut er am Mittwoch, den 13. 10 um 18 Uhr. Dazu gibt es vielfältiges Programm, genug Platz zum feiern und sich auszutauschen. Am Abend des 16. Oktober ist dann großes Konzert mit "Brothers Keepers" ab 20 Uhr im SO 36, Oranienstraße 190. Es schönes Geburtstagsgeschenk wären Gruppen, die Unterstützung beim Kochen oder Schlafplätze anbieten könnten. Mehr Informationen und Kontaktemails: The Voice und die Kongressvorbreitungsgruppe.

11. Oktober, Berlin
Rund 80 AktivistInnen statteten am Mo, den 11. Oktober der Zentrale der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Halleschen Ufer einen Besuch ab und verlangten, dass die AWO auf die Vergabe von Ein-Euro-Jobs verzichtet. Die BesetzerInnen trugen rote Pullis und weiße Masken und werden "die Überflüssigen" genannt. Der Vorsitzende der AWO zeigte sich wenig gesprächsbereit, stellte Strafantrag wegen Hausfriedensbruch und ließ "die Überflüssigen" räumen. Eine Bilderseite
7. Oktober, Berlin
Berlin (dpa/bb) - Die Hungerstreikaktion von Insassen des Abschiebungsgewahrsams Köpenick dauert an. Allerdings beteiligten sich am Mittwoch nur noch 16 Ausländer an dem Protest gegen die ihrer Meinung nach zu langen Bearbeitungszeiten der Ausländerbehörde, teilte die Polizei mit. Am vergangenen Montag waren 55 Gefangene in Hungerstreik getreten. Sie verlangten eine Verbesserung ihrer Unterbringungsbedingungen. Sozialarbeiterinnen und Seelsorger versuchten, in Gesprächen die Situation zu entspannen.
7. Oktober, FBI beschlagnahmt IMC-Server in Großbritannien
Am Donnerstag forderte das FBI den Hostingprovider Rackspace auf, Festplatten der Indymedia-Server in Großbritannien und San Antonio (Texas) auszuhändigen. Rackspace, auf deren Servern mehr als 20 IMCs gehostet wurden, fügte sich dieser Anordnung und händigte die Festplatten aus, was dazu führte, dass einige Indymedia Webseiten vom Netz genommen oder in ihrer Funktionalität beeinträchtigt wurden. So werden zur Zeit bei Indymedia Deutschland keine Fotos oder Videos dargestellt. Der Grund für die gerichtliche Anordnung oder wer momentan im Besitz der Festplatten ist, bleibt für Indymedia unklar. Das Gericht verbietet Rackspace, weitere Äusserungen dazu abzugeben. Aidan White, Generalsekretär der International Federation of Journalists (IFJ) sagte. "Wir wurden Zeugen einer intolerierbaren und agressiven internationalen Polizeioperation gegen ein Netzwerk spezialisiert in unabhängigem Journalismus. Der Weg wie dies getan wurde, riecht eher nach einer Einschüchterung von legitimer journalistischer Recherche als nach Verbrechensverfolgung." Mehr Informationen bei Indymedia.
2. Oktober, 15 Uhr Berlin-Hohenschönhausen
Zum dritten Mal findet am 2. Oktober "livin`n concrete" auf dem Prerower Platz (hinter dem Lindencenter) in Hohenschönhausen statt. Dieser Platz wird i.d.R. von rechten Jugendlichen dominiert. Mit der Veranstaltung wollen das "uab" u.a. zeigen, daß dieser Platz auch bunter und lebendiger aussehen kann, als sonst. Es wird einen Skatekontest geben, Aktionen von Sprayern, mehrere politische Stände, leckeres Essen und Trinken, Live-Musik und vom Band, sowie eine Diskussion zu "Visionen der Jugendarbeit" in Hohenschönhausen mit der Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich und Vertretern des Jugendhilfeausschusses. Siehe auch
2. Oktober, Berlin, 13 Uhr Alexanderplatz
Am 2. Oktober fand eine zentrale Demonstration aller Initiativen gegen Hartz IV in Berlin statt. Aufgerufen dazu hatten die Organisatoren der bundesweiten Montagsdemonstrationen. Unterstützt wurde der Protestmarsch, der vom Alexanderplatz durch die Innenstadt führte, von mehreren Gewerkschaften und der PDS, auch gab es einen starken Block von ArbeitsmigrantInnen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aus mehr als 120 Städten mit Bussen angereist. E
ine Bilderseite

September

30. September,Berlin,Yorck goes Friedrichstrasse ! Kundgebung Friedrichstrasse 129 um 17 Uhr
Am letzten Tag ihres Mietvertrages gingen die BewohnerInnen der Yorckstraße 59 erneut auf die Strasse. Ihr neuer Besitzer (Marc Walter) und ihr Hausverwalter (Boris Gregor Marweld) haben sich gemeinsam vor kurzem die Friedrichstr.129, sowie Claire Waldorf Str. 2,4,6,8,10 und 12 gekauft. Kollektive Räume statt Investorenträume!
Eine Bilderseite und weitere Informationen

27. September, Berlin
Seit zwei Monaten gehen jeden Montag zehntausende in rund 200 Städten gegen Hartz IV auf die Straße, seit dem 16. August auch in Berlin. Die TeilnehmerInnenzahlen sind rückläufig - ein stärkeres Übergreifen des Protestes in westdeutsche Städte ist nicht gelungen. Am 2. Oktober findet nun eine zentrale Demonstration in Berlin statt, die für manche Initiative auch Gradmesser dafür ist, ob auch in Zukunft die Montagsdemonstrationen sinnvoll weitergeführt werden können. ACT! ruft dazu gemeinsam mit anderen Gruppen zu einem "Das-Ende-der-Bescheidenheit-Block" auf.
In jedem Fall beeindruckt die Hartnäckigkeit, mit der in vielen Orten die Menschen auf die Straße gehen. Ihre Gründe und ihre Forderungen stellen sie recht unkonventionell auf selbstgemalten Schildern dar. Jochen Gester hat die bisherigen Demos in Berlin fotografisch begleitet
. Hier die Dokumentation seiner Fotos und Eindrücke.
24.-26. September, Gasthof in Meuchevitz, Wendland
Anti-Atom-Bundeskonferenz: Perspektiven der Anti-Atom-Bewegung. Ist die Atommafia am Ende, oder ist bereits eine Renaissance der Atomindustrie eingeläutet? Wie lässt sich das Ende der Atomindustrie forcieren und eine Wiederauferstehung verhindern? Zwischen diesen jeweils theoretisch begründbaren extremen Wahrnehmungsmöglichkeiten sorgt die aktive Minderheit aller Atom- kraftgegnerInnen für erhebliche Bewegung. Die Themen der Konferenz: Veranstaltung zum Thema Sozialabbau. +++ Perspektiven der Bewegung - Renaissance der Atomkraft? +++ Kontroversen der Bewegung +++ Widerstandsvernetzung +++ Transporte - Ahaus, Gorleben, WAA, etc. +++ International - Europa und Asien +++ Gronau - Demo, Mobilisierung, Kapazitätserweiterung +++ Standortinitiativentreffen, Zwischenlager, Klagen, etc. +++ Endlagerung - Standorte und "Standortsuche" +++ Finanzierungsmöglichkeiten +++ Atomkraft - Kriegerische Energie +++ Hartz IV und Arbeit +++ Samstag Abend Party. Mehr Informationen
25. September, Berlin
Unter dem Motto "Weg damit! Berlin bleibt deutsch!" will die NPD am 25.9. demonstrieren. Nachdem die Kreuzberger Route wegen zu erwartenden Unruhen polizeilich nicht genehmigt wurde, steht nun die Alternativ-Route der NPD-Demo fest: Sie wollen um 11.00 Uhr am S-Bhf. Bornholmer Strasse losgehen, weiter über Osloerstrasse, Luise-Schröderplatz und wieder zurück. Bereits um 10.00 Uhr ist am U-Bhf. Pankstrasse Treffpunkt für eine Antifa-Demo. In Berlin hat sich ein breites Bündnis aus Antifa-Gruppen, anderen linken Gruppen, MigrantInnen, Kulturinitiativen und GewerkschafterInnen gebildet, um den Naziaufmarsch vielfältig be- bzw. verhindern zu können. (Quelle: Streßfaktor) Weitere Informationen.
24. September, Berlin, 19 Uhr Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, U6 oder U7 Mehringdamm, 2.HH, 2.Stock, links
Vortrag und Diskussion im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Initiative "Anticolonial Africa Conference" zu Perspektiven auf die koloniale Herrschaft: Dr. Anton Markmiller: "Wie man aus Menschen Neger macht..." – Koloniale Arbeitserziehung als Hilfsmittel der ökonomischen Ausbeutung
13. September, Hamburg
Etwa 30 Menschen protestieren gegen die Sammelabschiebung von 17 Afrikanern in Hamburg.
11. September, Hamburg, 13h Großneumarkt, S-Bhf Stadthausbrücke
Yorck 59 goes Hamburg. Demonstration zum Wohnhaus von Marc Walter, dem neuen Eigentümer der Yorckstr. 59. Eine Bilderseite
7. September, Hamburg
Aus der Hamburger Lokalpresse (Welt vom 31.Aug, Taz und Hamburger Abendblatt vom 01.Sept.) war zu erfahren, dass die Hamburger Ausländerbehörde im September einen europaweiten Abschiebeflug nach Afrika mit mehr als 40 Personen und etwa dreifacher Begleitung durch Bundesgrenzschutzbeamte organisiert. Teile des Flughafens sollen dafür abgesperrt werden. Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen (Hamburg) fordert die Aussetzung der geplanten Charterabschiebung und eine Offenlegung aller Informationen, die diese Sammelabschiebung und die zukünftigen Planungen betreffen! Mehr Informationen
6. September, Berlin, 18 Uhr Rotes Rathaus
An diesem Montag gibt es wieder eine gemeinsame Montagsdemo in Berlin, nachdem die veranstaltenden Gruppen sich zusammengerauft haben. Das Ziel der Demo wird auch am Montag wieder die SPD-Zentrale sein.
4. September, Wrangelkiez Berlin
Bei der Fête de la Soupe, Berlins erstem Suppenfestival, gab es unter dem Motto "Kuck mal über deinen Tellerrand" einen Tag lang kostenlos Suppe satt. Eine Bilderseite
4. September, ab 13 Uhr Wendland-Seerauer Brücke
DAS FEST ZUM PROTEST. An der Castor-Strecke zwischen Hitzacker & Dannenberg mit Sport, Spiel, Hochspannung gegen den Atomstaat. Mit zahlreichen Livebands, Fußballturnier, Essen & Trinken & Infostände & Kono & Kinderprogramm, Ausstellungen & Wettbewerbe. Mit dem »Fest zum Protest« beginnt die heiße Phase des Widerstandes gegen die nächste Castorfuhre nach Gorleben, die für Anfang November erwartet wird. Mehr.

1. September, 16 Uhr, Berlin
Die Anti-Lager-Action-Tour gegen Abschiebung und Ausgrenzung besuchte Berlin! Eine Bilderseite von der Demonstration vom Alexanderplatz zur SPD-Zentrale

August

31. August, Berlin-Unter den Linden 78 vor der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission 10 Uhr
Ende August 2004 verstreicht die 30 Tage-Frist des Weltsicherheitsrat an die sudanesische Regierung, die schweren Menschenrechtsverletzungen in Darfur zu stoppen. Ungeachtet der vielen Versprechungen Khartums hat sich die Lage in der Krisenregion in den letzten vier Wochen nicht spürbar gebessert. Noch immer überfallen Janjawid-Milizen Dörfer und Flüchtlingslager. Mit Unterstützung der sudanesischen Armee morden und brandschatzen die Milizionäre weiterhin. Die humanitäre Versorgung der Not leidenden Bevölkerung wird immer wieder behindert. Die Europäische Union weigert sich bis heute, von einem "Völkermord" in Darfur zu sprechen. Im Weltsicherheitsrat gelang es der EU nicht, zumindest Sanktionen gegen den Sudan durchzusetzen. Der Völkermord geht weiter. Täglich sterben bis zu 2.000 Menschen. Mit einer Menschenrechtsaktion vor der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission soll am 31. August an die EU und die internationale Staatengemeinschaft appelliert werden, sich wirksamer für ein Ende des Völkermordes in Darfur einzusetzen.

29. August, Berlin
Eins, zwei, drei - Gemüseschlacht auf der Oberbaumbrücke. Alljährlich ist die Oberbaumbrücke Schauplatz für eine gut organisierte Straßenschlacht zwischen Friedrichshain und Kreuzberg. Mit dabei u.a. die Friedrichshainer Wasserarmeefraktion (WAF), die ehemalige KPD-RZ und viel faules Obst, Gemüse, Schaumgummikeulen und Wasserbomben. Eine Bilderseite
28. August, Berlin-Köpenick ab 14 Uhr
Köpenicker Kontrollverluste Festival 2004. Linkes, unkommerzielles, emanzipatorisches Musikfestival in Köpenick. Kostenlos und draußen. Trotz der immensen Repressionen und der Verbote seitens der Köpenicker Verwaltungsämter, denen das Köpenicker Kontrollverluste Festival in den vergangenen zwei Jahren ausgesetzt war, hat sich das Vorbereitungsbündnis nicht unterkriegen lassen. Dieses Jahr wird das Festival am 28. August 2004 im Kranbahnpark in Oberschöneweide stattfinden. Euch erwarten viele Bands auf zwei Bühnen, Soundsystems, Filmzelt, Voküs, Getränke, Infostände, Kinderfest und vieles mehr. Um 14:00 Uhr geht's los. Mehr Informationen
28. August, Berlin-Kreuzberg ab 14 Uhr
"Agitprop SO 36" mit Konzert/Bands, Veranstaltungen, Kino, Büchertischen, -ständen, Kickertunier, Ponyreiten für Kinder etc. in der Oranienstraße und auf dem Oranienplatz für die Freiheit der Gefangenen vom 1. Mai 2004 und gegen Hartz-Gesetze. Organisiert wird das Fest von einem Vorbereitungskreis Agitprop SO36, Linksradikales und Autonomes Plenum und der Roten Hilfe e.V. OG Berlin. Infos auf der Internetseite
27.& 29. August, Berlin
Revolte Springen präsentiert das Ende der Kleinkunstpunkpuppentrashtheater Pflastersuspektakeltour am 27.08 in der Kuhle im Görlitzerpark um 18 Uhr und am 29.08 Laster & Hängerburg um 20.30 Uhr
27. August, Berlin
Am Freitag, den 27. August '04 feierte das weltgrößte Beratungsunternehmen in Berlin sein Firmenjubiläum. Bescheiden wie der neoliberale Konzern nunmal ist, wurden dafür gleich mehrere Museen und öffentliche Gebäude im Stadtzentrum Berlins für geschlossene Veranstaltungen angemietet. Mit einem riesigen Festessen beglückte McKinsey und Company 5000 geladene Gäste aus aller Welt und nahm selbst den Dom und den Palast der Republik dafür in Beschlag. Unter dem Motto "McKinsey in die Hummersuppe spucken" sammelten sich das Berliner Sozialbündnis, StudentInnen der Humboldt-Uni, Aktivisten von ACT! und ATTAC um gegen die recht dekadent anmutende "Geburtstagsfete" zu protestieren. Eine Bilderseite
26. August-1. September, Berlin
"Venezuela von unten" im Lichtblick-Kino. Ein Film von Dario Azzellini & Oliver Ressler, 67 Min., OmdU, 2004
23. August, Berlin
Die 2. Berliner Montagsdemonstration gegen Hartz IV beginnt um 18 Uhr mit einer Auftaktkundgebung vor dem Roten Rathaus im Berliner Zentrum. Nach dem eindrucksvollen Auftakt letzten Montag ruft jetzt wiederum ein breites Bündnis von Bürgerinitiativen, Gewerkschaftern, der Initiative Volksbegehren Soziales Berlin, Erwerbslosenorganisationen, PDS-Berlin, der Berliner Wahlalternative, attac Berlin und vielen anderen zur zweiten Berliner Montagsdemonstration auf. Erstmals dabei: die Gewerkschaft Ver.di, Bezirk Berlin sowie die IG Bau Berlin.
20. August bis 5. September, quer durch Deutschland
Für Bewegungsfreiheit. Anti-Lager action Tour gegen Abschiebung, Ausgrenzung und gegen die Residenzpflicht.
"Bramsche-Berlin-Eisenhüttenstadt-Halberstadt-Hannover-Neuss-Parchim/Tramm... heißen einige der Namen auf der Landkarte mit den Nicht-Orten, Orten des DRAUSSEN für die, die draußen bleiben sollen auch im Inneren dieses Landes.
Abschiebeknäste - Abschiebelager - Aufnahmelager - Ausreisezentren - Containerlager - Gemeinschaftsunterkünfte - Flüchtlingswohnheime - ZASTen... buchstabiert sich das Alphabet der Flüchtlingslager in Deutschland.
Abschotten - abschrecken - abwerten - ausgrenzen - demütigen - einsperren - isolieren - ignorieren - illegalisieren - unterdrücken - verwalten - vergewaltigen - verfolgen - zusammenpferchen... lautet die Deklination der Entrechtung all derer, die in Lagern leben müssen, hier und nebenan." (aus dem Aufruf) Mehr Informationen
Auftaktdemonstration der Anti-Lager-Tour
am 21. August in Bramsche-Hesepe
16. August, Berlin
Was in Magdeburg begann, hat sich inzwischen auf die ganze Bundesrepublik ausgeweitet. In 90 Städten, vor allem in Ostdeutschland, gingen am Montagabend, den 16. August, rund 90.000 DemonstrantInnen gegen Hartz IV auf die Straße. Auch in Berlin gab es die erste große Montags-Demonstration mit etwa 20.000 TeilnehmerInnen. Eine Bilderseite.
9. August, Berlin
Flüchtlingslager und Gräberfeld vor der Neuen Wache in Berlin erinnern an Völkermord in Darfur. Gemeinsam mit Sprechern der schwarzafrikanischen Bevölkerung aus dem Westsudan und mit Repräsentanten der Südsudanesen und Nuba hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag vor der Neuen Wache in Berlin ein symbolisches Flüchtlingslager und ein muslimisches Gräberfeld errichtet. Mit dieser Menschenrechtsaktion demonstrierte die GfbV, dass in Darfur täglich Hunderte Flüchtlinge an den Folgen der Vertreibung durch Reitermilizen und sudanesisches Militär sterben. Eine Bilderseite.
5. August, Berlin
Das Wohnprojekt in der Yorckstraße 59 gibt es seit 1989. Hier leben 60 BewohnerInnen, darunter 10 Kinder. Unter anderem ist dort auch die "Antirassistische Initiative Berlin" untergebracht. Im Dezember 2003 übernahm ein neuer Eigentümer, Marc Walter aus Hamburg, das Haus. Seitdem steht das Projekt unter Druck. Plakate werden entfernt, Hoffeste verboten, eine aufwendige Sanierung mit doppelter Miete ist geplant. Das Sommerloch nutzte der Verwalter des Hauses, Boris Gregor Marweld mit Büro in der Kantstraße 134, um weitere Fakten zu schaffen. Mit einer unangekündigten Bauaktion am 5. August 2004 überraschte er die BewohnerInnen. Trotz beginnendem Widerstands der BewohnerInnen steht das Projekt auf der Kippe, da im September die Mietverträge auslaufen.
Die Yorckstraße 59 braucht Unterstützung. Ein Kurzvideo mit Impressionen von der Bauaktion
4. August, Kunersdorf bei Berlin
Heute haben Flüchtlinge in Kunersdorf (Brandenburg) die Neuaufladung ihrer Chipkarten verweigert. Sie wollen so lange auf das diskriminierende Zahlungsmittel verzichten, bis auch sie Bargeld bekommen. In einer kollektiven Protestaktion blockierten sie kurze Zeit das Heim, verweigerten die Annahme und demonstrierten vor dem einzigen Geschäft in der Nähe, das die Karten nimmt und zogen vors Rathaus. Sie brauchen dringend Solidarität und Unterstützung! Bericht und Fotos bei Indymedia.
31. Juli bis 13. August, Berlin
Im August 2004 kommt das Ladyfest zum zweiten Mal nach Berlin. Eine nichtkommerzielle, offene Ladyfestinitiative organisiert vom 31.7. bis 13.8. Konzerte, Workshops, Filmabende, Ausstellungen, Clubabende, Performances, Theorie und Praxis. Ladyfest - das heisst Konzerte, Sounds, Ausstellungen, Workshops und Filme von Frauen, die zusammen kommen, um neue Strategien und Vorstellungen von einer egalitären Gemeinschaft zu entwerfen. Gewünscht ist die Auseinandersetzung mit anderen Frauen, Lesben und Transgender, die eine feministische Perspektive in Kopf, Bauch, Beinen und Herzen haben. Weitere Infos unter ladyfest.net

Juli

24. Juli, Berlin
Auch dieses Jahr gibt es wieder das antirassistische Fussballturnier "Left Kick" in Weißensee/ Höhenschönhausen geben. Ab 11.00 Uhr geht's los und ab 12.00 Uhr wird gespielt. Gemischte und Frauen-Teams sind erwünscht. Zu erreichen ist die Sportanlage mit der Tram 3 und 4 (bis Stadion Buschallee). Auf dem Gelände gibt es Stände mit Essen (auch vegan), Getränken und Informationen zu Initiativen und politischen Themen. Für die akustische Unterhaltung sorgen DJs & DJanes. Am Abend wird es eine Party geben. Der Eintritt ist für die TeilnehmerInnen des Spiels kostenlos. Anmeldung und weitere Infos bei left-kick
20. Juli, Berlin
Die Bundeswehr wird auch in diesem Jahr wieder in Berlin ein "feierliches Gelöbnis" am 20. Juli durchführen, abgeschottet von der Öffentlichkeit im Bendlerblock. Das Gelöbnis beginnt voraussichtlich 18.00 Uhr, zuvor findet voraussichtlich um 15.00 Uhr eine Demonstration statt. Weitere Informationen.
10. Juli, Oranienburg
"Sich fügen heisst Lügen! - Game over Oranienburg!", Antifaschistische Demonstration zum 70. Todestag Erich Mühsams. Hier gibt es weitere Infos. Berliner Treffpunkt zum gemeinsamen Hinfahren ist um 13.45 Uhr am S-Bhf. Friedrichstrasse.


Juni

25./26. Juni, Berlin
Am 25. und 26. Juni fand das 5. Fußballturnier der Antifaschistischen Fußballfan Initiative mit 24 Teams in Berlin- Friedrichshain statt. Let`s kick racism out of football! Eine Bilderseite.
26. Juni, Berlin, 14 Uhr Rathaus Neukölln
Transgenialer Christopher-Street Day (CSD) Demonstration vom Rathaus Neukölln zum Heinrichplatz. Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen und künstlerischen Darbietungen. DJane Ipek & DJ Elvira Westwärts.
23. Juni, Berlin 16.00 Uhr - Oranienplatz (Kreuzberg)
Solidaritäts-Demonstration durch Kreuzberg für die in Zusammenhang mit Aktionen am diesjährigen ersten Mai in Berlin Inhaftierten.
23. Juni, Berlin, 18 Uhr
Yorck 59 bleibt. Kundgebung vor der BVV, Bezirksamt X-Berg, Yorckstraße 4-11
21. Juni, Gotha
Studierende der Bauhaus-Universität Weimar haben am Montag, 21. Juni 2004 vor dem Amtsgericht Gotha gegen die sogenannte "Residenzplicht" protestiert. Anlass war der um 12:00 Uhr dort stattfindende Prozess gegen Ahmet Sameer. Ahmet Sameer ist Palästinenser und floh aus Dschenin, nachdem die israelische Armee im April 2002 die Stadt um den Preis vieler Toter besetzt hatte. Nachdem er nun in Deutschland Asyl beantragt hat, wird er mit ungeahnten Schwierigkeiten konfrontiert: er steht vor Gericht, weil er im Rahmen seiner politischen Aktivitäten bei "The Voice Forum Jena" gegen die sogenannte "Residenzpflicht" verstoßen hat. Die vorsitzende Richterin zeigte wenig Interesse, Genaueres über seine Hintergründe zu erfahren. Bereits nach einer kurzen Einlassung im voll besetzten Gerichtssaal stoppte sie ihn und verwies darauf, daß für politische Ausführungen dieses Gericht nicht der geeignete Ort, und er hier "nur Gast" sei. Ihr Urteil: 50 Tagessätze á 3 Euro. Ahmet Sameer und sein Anwalt Ulrich von Klinggraeff haben Einspruch eingelegt. Wie Cornelius Yufanyi und andere Mitglieder von "The Voice Africa Forum", die mit ähnlichen Verfahren konfrontiert sind, ist er nicht bereit, für sein Recht auf politische Meinungsäußerung und Bewegungsfreiheit eine Strafe zu zahlen. Prozeßbericht


19.-22. Juni, Berlin auf dem Gendarmenmarkt in Berlin/Mitte
Hungerstreik gegen die Abschiebepraxis und die Verfolgung der togoischen und kamerunischen Exilopposition durch den deutschen Staat. Mehr Informationen und eine Bilderseite
19. Juni, Berlin, 17.00 Uhr - Breitscheidplatz
Demonstration zur BVG-Zentrale. Nach dem Ablauf des Maisteine-Ultimatums: Die BVG-Kampagne geht weiter! Bringt Eure Zahlungsaufforderungen und Schwarzfahrtickets mit! Sie sollen bei der Abschlusskundgebung der BVG in geeigneter Form überbracht werden. Dafür gibt's freie Vokü oder eine kleine Überraschung. Im Anschluss im Drugstore Soli-Konzert/Party. Vegane Vokü und nette Videos (1. Mai & more). Veranstaltet von SternBurgBrigade und B.A.N.G.
18. Juni, Berlin, "Muvuca" im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a ab 18 Uhr
"Lasst uns nach den Sternen greifen für Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit!" The VOICE Forum Berlin lädt ein zu einer Infoveranstaltung und Benefizkonzert mit der Ska Lifeband Irie Revoltés aus Heidelberg. Mehr Infos zum Fest.
13. Juni, 13:00 Uhr Statthaus Böcklerpark | Prinzenstraße 1 | Berlin-Kreuzberg
Unter dem Motto: "Freispruch auf Mord?" findet am 13. Juni im Gedenken an Maxim ein HipHop-Event im Statthaus Böcklerpark statt. Maxim wurde am 13. Juni 2003 von dem 76-jährigen Werner P. erstochen. Er hatte den Rentner zur Rede stellen wollen, weil der seine Frau des Ladendiebstahls beschuldigt hatte. Das Lineup ist gefüllt mit erstklassigem Rap, Breakdance, Graffiti und DJ'ing. Mehr Informationen
13. Juni, Berlin
"Anticolonial City-Tour - Gegen koloniale Mentalitäten und Rassismus!" Auf den Spuren kolonialer Orte in der Metropole Berlin. Weitere Termine: jeweils Sonntags 12:00 Uhr am 11.07.2004, 12.09.2004, 10.10.2004 und 21.11.2004; zusätzliche Termine während der Anticolonial Africa Conference vom 11.11.-15.11.04. mehr Informationen
12. Juni, Berlin
Laut neuer Gesetzeslage geht die Verantwortung für die Hortbetreuung zum August 2005 an die Schulen über. Neue Erstklässler dürfen die Läden nur noch jetzt aufnehmen, später nicht mehr. Wenn sich Läden für diese Noch-Selbständigkeits-Variante entscheiden, würden die Läden also in wenigen Jahren nicht mehr bestehen. Am Sonnabend, den 12. Juni, gibt es ein zentrales Schülerladen-Protest-Fest, und zwar im Pauli, Paul-Linke-Ufer 13. In der Zeit von 15 bis 20 Uhr gibt es ein großes Bühnenprogramm.
12. Juni, Berlin, 15 Uhr U-Bahnhof Turmstr. (U9)
"Antifaschistischer und Sozialer Widerstand läßt sich nicht verbieten!" Solidaritäts-Demonstration und Konzert vor der JVA Moabit für alle in Zusammenhang mit den Aktionen am diesjährigen ersten Mai in Berlin Inhaftierten.
6. Juni, Berlin-Köpenick
Als vorläufiger Höhepunkt der Kampagne "Endlich weg damit!" fand am Sonntag, den 6. Juni 2004 eine bundesweite Demonstration mit über 2000 TeilnehmerInnen gegen die NPD-Zentrale und den Abschiebeknast Grünau statt. Eine Bilderseite
5. Juni, Berlin, ab 14 Uhr Jelena-Santic-Friedenspark in Hellersdorf
Das sechste Mal "Kulturschock-Festival" umsonst und draußen mit vielen Bands auf zwei Bühnen, Soundsystems, Food & Drinks, Filmzelt, Infostände, Feuershow, Streetart Hüpfeburg und mehr für kleine Leute. Ein Musikvideo und eine Bildergalerie über ein fantastisches Festival.

Mai
28.-31. Mai, Berlin
Über Pfingsten fand wieder der "Karneval der Kulturen" in Berlin statt. Fast eine Million BesucherInner drängelten sich auf den Straßen Kreuzbergs, um dabei zu sein. Eine Bilderseite. Programm & weitere Informationen und Bilder aus Jahren 2003 - 2002 - Kinderkarneval 2002
25./26. April, Hamburg
"Nacht und Nebel Aktion" zur Abschiebung Oppositioneller von Hamburg in die Diktatur Togo. In der Nacht vom 25. auf den 26. Mai 2004 verwandelte sich der BGS- und der Charterflugbereich des Hamburger Flughafens in eine Polizeifestung. Ein Großcharter zur Deportation von Flüchtlingen nach Togo via Amsterdam wurde gestern entgegen der Behauptungen gegenüber Menschenrechtsorganisationen und Journalisten durch den Pressesprecher der Hamburger Ausländerbehörde Semkal im Schutze der Dunkelheit heimlich und mit weit über hundert Polizeibeamten durchgeführt. (Presseerklärung der Karawanegruppe Hamburg) mehr Informationen
24. Mai, Berlin, 16 Uhr, Kantstraße 134 (Nähe Savignyplatz)
"Pass auf Yuppie, hier brennt die Luft" - Die Yorckstraße 59 hat einen neuen Hausbesitzer bekommen, der gleich mal die Miete mehr als verdoppeln möchte. Das finden die HausbewohnerInnen nicht so toll und mobilisierten für eine Kundgebung vor dem Bürogebäude des Verwalters Herr Marweld, der "Yorckstraße 59Gbr " in der Kantstraße 134.
Das Wohnprojekt in der Yorckstraße 59 gibt es seit 1989. Hier leben 60 BewohnerInnen, darunter 10 Kinder. Unter anderem ist dort auch die "Antirassistische Initiative Berlin" untergebracht. "Seit 15 Jahren leben wir hier selbstbestimmt, solidarisch, kollektiv und widerspenstig. Und das soll auch so bleiben!" Eine Bilderseite
22. Mai, Veranstaltung ab 17 Uhr in der Roten Flora in Hamburg,
"Wir sind die Guten, auch wenn Sie`s nicht vermuten - Autonome in Bewegung!" Was steckt hinter der Idee der "Autonomie", wie ist sie entstanden, welche Bedeutung hatte sie in den politischen Auseinandersetzungen, und welche Bedeutung hat sie heute? Ist "autonome Politik" als historische Phase abzuhaken oder lohnt es sich für die aktuell anstehenden Auseinandersetzungen, sich die alten Ideen wieder heranzuholen? Veranstaltungsflyer
20. - 23. Mai, Kassel:
buko 27 - Das Ende der Bescheidenheit - Aneignung ... mit Beiträgen und Workshops zur Autonomie der Migration, zum Recht auf Legalisierung, zu Arbeit und Migration ... Mehr Informationen
19. Mai, Brüssel, EU-Parlament
Weg frei für Gen-Food in Europa? Am heutigen Mittwoch hat die EU-Kommission In Brüssel eine weitreichende Entscheidung getroffen, die Millionen von VerbraucherInnen in Europa betrifft. Trotz massiver Proteste hat sie erstmals seit über fünf Jahren wieder genveränderte Lebensmittel zum europaweiten Verkauf zugelassen. Mit diesem Schritt wird der Weg für die breite Markteinführung von Gen-Food in Europa frei gemacht. Wir sprachen mit Benedikt Haerlin, dem Koordinator der Kampagne "Save our seeds" (Schützt unser Saatgut) über die Hintergründe dieses Beschlusses und Ansätze, sich gegen die Durchsetzung von Genfood in Deutschland zu wehren. Ein Audiointerview.
14-16. Mai, Berlin
Dritte linke Buchtage im Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin
4. Mai, Berlin, 18.00 Uhr vor dem Knast Moabit (Alt-Moabit/Ecke Paulstr., U9 Turmstrasse)
Kundgebung für die Inhaftierten vom 1. Mai
1. Mai, Berlin
Zu einer bundesweiten Großdemonstration in Berlin hatten die NPD und faschistische "Freie Kameradschaften" aufgerufen. Rund 2300 Nazis fanden sich ab 10 Uhr am Bahnhof Lichtenberg ein und wollten von dort durch die Bezirke Lichtenberg und Friedrichshain marschieren. Doch dazu kam es nicht. An verschiedenen Stellen blockierten zahlreiche AntifaschistInnen über Stunden die vorgesehene Demoroute entlang der Frankfurter Allee. Fotos und ein Video.
Zeitgleich zu den Blockaden der NPD-Demo fand die "revolutionäre 1. Mai-Demo" ab 16 Uhr vom Potsdamer Platz statt. Einige Fotos.

April

28. April, Berlin, 17 Uhr Prerower Platz (Lindencenter) in Hohenschönhausen
Livin Concrete pt. 2. Zum zweiten Streetstylejam am Lindencenter in Hohenschönhausen werden wieder an die 200 SkateboardfahrerInnen und andere Jugendliche erwartet. Mit Musik, graffitiwriting, visuellen und akustischen Interferenzen gibt es handgerechte Propaganda gegen die Einfältigkeit. Der hinterm Lindencenter gelegene Prerower Platz ist bekannt für die Dominanz rechtsextremistischer Jugendlicher. Dort hat sich eine Infrastruktur entwickelt, die für das rechte Klientel wie maßgeschneidert ist. Vom Klamottenladen "Doorbreaker" im Lindencenter, der die rechte Marke "Thor Steinar" verkauft über den Hooligan-Laden "Kategorie C" bis zur jüngst eröffneten Kneipe "Germanenhof". Im Lindencenter selbst wurden in letzter Zeit wiederholt Jugendliche von Rechten angepöbelt und bedroht.
Im letzten Jahr initiierte die Hohenschönhausener BI "uab" auf dem Prerower Platz einen Event mit der öffentlichen Premiere des Films "Episoden aus Hohenschönhausen" und setzte damit einen ersten Gegenpunkt gegen die rechte Dominanz. Diesmal wollen sich weitere Gruppen anschließen, den Platz zurückzuerobern. Ein Bericht vom ersten Event.
27. April, 12.00 Uhr Berlin Alexanderplatz (Weltzeituhr)
Gegen die Diktatur in Togo und die deutsche Abschiebepolitik demonstrierten am Dienstag, den 27. April 2004 (Togoischer Unabhängigkeitstag) etwa 100 Menschen zum Auswärtigen Amt in Berlin. Aktueller Hintergrund ist die voranschreitende Verfolgung der Opposition im 37. Jahr der Diktatur unter General Gnassigbe Eyadema. Eine Bilderseite.
24. April, Berlin
Am Samstag, den 24.4. fand im Weddinger 'Afrikanischen Viertel' in Berlin ein weitgehend unbemerkter Mai-Stein statt, ein Antikolonialer Spaziergang zur Kleingartensiedlung 'Dauerkolonie Togo e.V.' - Denksteine gegen koloniale Straßennamen. Eine Bilderseite.
17. April, Berlin
Maisteine - part 2. "BVG und Senat die Zähne zeigen!" Gegen die faktische Ausgrenzung von Arbeitslosen und SozialhilfeempfängerInnen vom öffentlichen Nahverkehr demonstrierten am 17. April mehrere hundert Menschen vom Breitscheidplatz zum Hauptgebäude der BVG. Eine Bilderseite.
14. April - 1. Mai, Berlin
Vom 14.4. bis 1.5. erwartet Berlin unter dem Motto "Mai-Steine" ein buntes Aktionsprogramm des sozialen Widerstandes. Die Aktionstage beginnen am 14. April mit einem "Festbankett" auf dem Hermannplatz: Weiter geht's am 17. April, 19. April und 26. April mit Kundgebungen und einer Demonstration vor der Hauptzentrale der BVG: "BVG und Senat die Zähne zeigen!" "Orte des sozialen Grauens" im Wedding werden am Do, den 22. April ab 14 Uhr besucht. Als Kontrastprogramm beginnt am Sa, den 24. April um 15 Uhr die "Tour de Luxe - Luxus für alle". Jogger, Radfahrer, Skater und Blader ziehen vom Hotel Esplanade vorbei am Ritz Charlton, Adlon, Westin Grand, Vier Jahreszeiten hin zum Hilton. Ein Video. Am 30. April gibt es ab 19 Uhr "Rock auf der Straße" mit sechs Bands beim traditionellen Fest am Mauerpark. Der 1. Mai beginnt ab 10.30 mit einer Auftaktkundgebung am Strausberger Platz: "Nazi-Aufmarsch verhindern" und mündet ab 16 Uhr in der - wie könnte es anders sein - "Revolutionäre Ersten Mai-Demo" diesmal ab Potsdamer Platz über Mitte nach Kreuzberg. Ausführlichere Informationen auf der website von "Mai-Steine".
16.-18.4., Berlin, SFE im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, U6 und U7 Mehringdamm
Frühjahrskonferenz der Anti-AKW-Bewegung. "Strategien und Perspektiven der Antiatombewegung".
U.a. Freitag, 16.4. 21 Uhr Film und Diskussion "Kriminalisierung der Anti-Atom-Bewegung - Die goldenen Hakenkrallenermittlungen". Sa, 17.4. 21 Uhr SFE Party Kontakt Anti-Atom-Plenum. Mehr Informationen.

14. April, Berlin-Hermannplatz
"Alles für alle und zwar umsonst!" Mit einem Festbankett auf dem Hermannplatz begannen die "Mai-Steine". Eine Bilderseite.

8. April, Berlin
Ein großes Schild des Verwalters SES - Stadtentwicklungsgesellschaft prangt über dem Gelände eines ehemaligen Schlachthofes im Bezirksdreieck Friedrichshain - Prenzlauer Berg - Lichtenberg: "Neues Leben im alten Schlachthof". 200 Menschen nehmen das ernst, besetzen am Mittag des 8. April das Gelände und errichten eine Wagenburg. Das seit Jahren leerstehende Grundstück mit drei riesigen Hallen soll zum selbstverwalteten Treffpunkt für verschiedene soziale, kulturelle und politische Gruppen werden. Doch daraus wird nichts - gegen 16.15 räumt die Polizei. Eine Bilderseite
8. April, Berlin
Wertgutscheine für Flüchtlinge. Etwa 100 Personen trafen sich am 8. April '04 beim Penny-Markt in der Kreuzberger Bergmannstraße zu einer Kundgebung und Gutschein-Einkaufsaktion. Eine Bilderseite.

6. April, Oberhausen/Rheinland
Protest gegen Abschiebung. SchülerInnen der Käthe-Kollwitz-Schule wollen verhindern, dass die Familie ihrer Mitschülerin Azur ausreisen muss. Sie besuchten den Bürgermeister Klaus Breidsprecher und überbrachten ihm über 1000 Unterschriften. Interviews mit den Schülerinnen (Quelle: Indymedia)
4.-11. April, Berlin
Kongress und Aktionswoche selbstorganisierter Strukturen. Mehr Informationen.
3. April, europaweit,
Am 3.4.2004 beteiligten sich bundesweit mehr als 500.000 Menschen am Europäischen Aktionstag gegen Sozialabbau. In Berlin zogen 250.000 Menschen in einem Sternmarsch zum Brandenburger Tor. Eine Bilderseite.

März

20. März,
Aktionstag gegen Krieg. Mehr Informationen.
13. März, Berlin-Köpenick, 14:00Uhr - S-Bahnhof Köpenick
Demonstration gegen den rassistischen Alltag in Köpenick, im Rahmen der Kampagne "Endlich weg damit! NPD-Zentrale abreißen. Abschiebeknäste abschaffen." Mehr Informationen unter aak.antifa.de
11. März, Rathenow, 13 Uhr, Amtsgericht Rathenow, Bahnhofstr.19, Raum 2.18
AWO verklagte Flüchtlinge, die Mißstände in einem von ihr betriebenen Heim anprangerten. Heute Prozeß in Rathenow.
10. März, Göttingen
Am vergangenen Donnerstag ist am Göttinger Bahnhof zu einem Übergriff von sechs Polizisten gegen einen 18jährigen Flüchtling aus Sierra Leone gekommen. Bei einer "verdachtsunabhängigen Kontrolle" wurde er derart verletzt, dass er mehrere Stunden in der Notaufnahme verbringen musste. Zwei Tage später demonstrierten ca. 70 Menschen in der Innenstadt gegen den Übergriff. Kurz darauf hat sich ein Aktionsbündnis gegründet, dass in nächster Zeit mit Beobachtungsteams am Bahnhof ähnlichen Übergriffen vorbeugen will und Reisende und PassantInnen informieren und ermutigen möchte, bei Misshandlungen sich einzumischen.
8. März, Berlin-Köpenick, 14:00Uhr - S-Bahnhof Hackescher Markt
Aus dem Aufruf zum "8 märz zweitausend vier. Alles für alle statt Arbeit umsonst! FrauenLesbenTransgender across borders against borders. Der 8. März ist ein traditionelles Datum feministischer Kämpfe um Arbeitsverhältnisse. Wichtige Errungenschaften dieser Kämpfe werden derzeit in einem atemberaubenden Tempo beseitigt... deshalb nutzen wir den 8. März 2004 für eine Positionierung zu aktuellen und künftigen Arbeitsverhältnissen."
14.00 Kundgebung, S-Bhf. Hackescher Markt mit Musik, offenem Mikrofon, Performance, Info-Ständen.

6. März, Berlin-Köpenick, 16:30Uhr - S-Bahnhof Köpenick
Frauen-Lesben-Demo und Kundgebung am Abschiebeknast in Grünau mit Infos, Musik, Film und Essen

2. März, Der Hammer im world-wide-web
Presseerklärung.
"Seit heute Nacht sind das Partisan.net und die dazugehörigen Subdomains nicht mehr erreichbar. Der bisherige Betreiber der SdS-Website, Günter Langer, hat widerrechtlich die bisher eingetragenen Nameserver auf der Registrierseite bei NetworkSolution gelöscht und damit erreicht, dass alle beim Partisan.net gehosteten Seiten aus dem Netz geflogen sind. Aktuelle Kampagnen wie etwa die der Chipkarten-Ini oder der Antifaschistischen Gruppe im Prenzelberg haben damit eine für sie wichtige Öffentlichkeit verloren."
Die linkeseite hat schnell reagiert und bietet allen, die von der momentanen Situation innerhalb des partisan.net betroffen sind, Asyl bei sich an. Sie richten eine pop3 Mailbox ein und spielen die Daten der betroffenen Gruppen auf ihren Server und werden sie auf ihrer Startseite zur Asylseite verlinken, bis alles wieder läuft. Fragen? 0160-2914850. Mehr Informationen bei linkeseite.de
Solidarische Grüße an die Betroffenen von Umbruch! Bei Bedarf können auch wir Platz auf unserem Server zur Verfügung stellen.
1. März, Wendland-Gorleben
"Castor - ein subjektiver Rückblick auf den Widerstand." Unter diesem Titel erscheint am 1. März '04 eine Broschüre über den letzten Castortransport im November 2003 ins Zwischenlager Gorleben. 92 Seiten Seiten stark mit vielen Fotos. Eine Bildervorschau.

Februar

16. Februar, Sydney
Bei heftigen Straßenkämpfen nach dem Tod eines 17-jährigen Aborigine in einer Vorstadt von Sydney sind 40 Polizisten verletzt worden. Aufgebrachte Jugendliche setzten in der Nacht zum Montag einen Vorstadtbahnhof in Brand, schlugen Fensterscheiben ein und bewarfen Polizisten mit Steinen und Brandsätzen. Auslöser war der Tod des 17-jährigen Thomas Hickey, der am Sonntag beim Sturz von seinem Fahrrad ums Leben kam. Seine Mutter erklärte, der Junge sei von Polizisten verfolgt worden. Die Polizei wies dies zurück. Mehr bei Indymedia

13. Februar, Rheinsberg
Drei Mal wurde auf den Imbiss des Kurden Mehmet Cimendag ein Brandanschlag verübt. In Rheinsberg sagten sich eine Reihe von Leuten, dass es jetzt reicht und organisierten eine Demonstration gegen Rassismus und rechte Gewalt. Eine Bilderseite
2. Februar, Frankfurt
Am 28.05.1999 starb der sudanesische Flüchtling Aamir Ageeb bei seiner Abschiebung von Frankfurt/Main in den Sudan. Drei BGS-Beamte hatten ihn gefesselt, setzten ihm einen Motorradhelm auf und drückten ihn beim Start der Lufthansa-Maschine nach unten, bis er erstickte. Am 2. Februar 2004 begann in Frankfurt der Prozeß gegen die beteiligten BGS-Beamte. Mehr Informationen und regelmäßige updates über den Prozessverlauf bei Indymedia

Januar

31. Januar, Hamburg, 11.00 Uhr ab U/S-Bahnhof Barmbek
Für den 31. Januar haben sogenannte „Freie Nationalisten“ erneut einen Aufmarsch durch Hamburg angekündigt. Anlass ist die letzte Station der Wanderausstellung „Verbrechen der Wehrmacht - Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944“, die von Januar bis März 2004 in der Kampnagelfabrik in Winterhude gezeigt wird. Ein Hamburger antifaschistisches Bündnis ruft zu einer Demonstration gegen den Naziaufmarsch auf. Treffpunkt für Berliner Antifas zur gemeinsamen Hinfahrt ist um 04.40 Uhr am Bahnhof Friedrichstrasse, Gleis 3 (RE 38130). Die Kosten für das Wochenendticket werden übernommen! Infotelefon für anreisende Berliner Antifas: 0174-5389226 (ab 30.1. geschaltet). Weitere Informationen.
31. Januar, europaweit
Am 31.1. 2004 findet in vielen europäischen Ländern ein Aktionstag statt - unter dem Motto: "Legalisierung aller Papierlosen - Abschaffung von Lagern". In Bremen wird (mindestens) eine Kundgebung vor dem Abschiebeknast in der neuen Vahr stattfinden. Mehr Informationen
24.1-7. Februar, Berlin
Aufruf zur antifaschistischen Aktionswoche 2004

16.-21. Januar, Mumbai, Indien
"Eine andere Welt ist möglich". Über 100.000 Menschen trafen sich beim Weltsozialforum (WSF) in Mumbai,
Indien. Sie diskutierten über die Folgen der neoliberalen Globalisierung, Diskriminierung, und Krieg, feierten, demonstrierten und bastelten an neuen Netzwerken.
Eine Bilderseite
15. Januar, Berlin
Das Berliner Bündnis gegen Sozial- und Bildungsraub ruft für heute, 15.1.04 ab 12 Uhr zu einem Kundgebungsring um das Abgeordnetenhaus und einer Demonstration am Abend auf: Treffpunkt 17 Uhr Potsdamer Platz/ 18 Uhr Kundgebung Anhalter Bahnhof auf. Anlaß ist die Abgeordnetenhaussitzung, an der heute über den Kürzungshaushalt für die Jahre 2004/2005 beraten wird.
12. Januar, Namibia
Am 12. Januar 1904 - vor 100 Jahren - begann der Krieg deutscher Kolonialtruppen gegen Herero und Nama, den afrikanischen Bewohnern des damaligen Deutsch-Südwestafrika, des heutigen Namibia. Mit direkter Zustimmung des deutschen Kaisers setzte General v. Trotha seine Ankündigung um, die Herero und wenig später die Nama zu vernichten. KOLONIALISMUS: 100 Jahre Herero - Aufstand.
11. Januar, Berlin
LL-DEMO 2004: Gedenkdemonstration für die ermordeten Revolutionäre Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg
10. Januar, Berlin
Demonstration gegen Bildungs- und Sozialabbau ab 13 Uhr vom Brandenburger Tor. Aus dem Aufruf des Sozialforums Berlin: "Eines der drastischsten Beispiele für die unsoziale Kürzungspolitik des Berliner Senats ist die Streichung des Zuschusses für das sogenannte Sozialticket der BVG. In Folge dessen ist seit dem 1. Januar 2004 dieses Sozialticket zum Preis von 20,40 € ersatzlos gestrichen worden. Ab sofort müssen Sozialhilfeempfänger, Er-werbslose und Obdachlose 58,50 € bzw. ab April diesen Jahres 64,00 € im Monat hinblättern. Diese Sauerei werden wir zum Anlass nehmen, um die Proteste gegen Bildungs- und Sozialabbau erneut zu verknüpfen. Deshalb haben wir alle Betroffenen dazu aufgerufen, zur Demonstration gegen Bildungs- und Sozialabbau (Startpunkt: 13°° Uhr Brandenburger Tor) schwarz zu fahren: Jeder hat das Recht auf Mobilität – Fahrt schwarz! Am Samstag den 10. Januar 2004 von 10.°° bis 18°° Uhr auf allen U- und S-Bahnlinien Berlins." Der Trägerkreis will für alle "SchwarzfahrerInnen" die eventuell anfallenden Ordnungsgelder von 40,00 € ersetzen. Siehe auch: Riesenaufregung über Schwarzfahreraktion.
10. Januar, Berlin
Am Samstag den 10. Januar '04 marschierten mehrere Hundert Neonazis aus dem Spektrum der freien Kameradschaften unter massivem Schutz der Polizei und begleitet von Protesten durch Berlin/Lichtenberg. Anlaß war das Ende Dezember ausgesprochene Urteil des Berliner Kammergerichts gegen die Neonazi-Band Landser wegen Volksverhetzung und Bildung einer kriminellen Vereinigung. Eine Bilderseite.
1. Januar, Mexico
Am 1. Januar 1994 begann der Aufstand der Zapatistas im mexikanischen Bundesstaat Chiapas. Sie wählten bewußt den Tag, an dem das Nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA in Kraft trat. Am 1. Januar 2004 wurde an vielen Orten in der Welt das 10jährige Jubiläum des Aufstandes der zapatistischen Befreiungsarmee EZLN gefeiert. Mehr bei Indymedia und bei Fels

Mehr aktuelle Termine für Berlin und Umgebung findet ihr im Stressfaktor. Überregionale Termine gibt es bei Die Linke Seite. Einen Terminkalender aus dem gewerkschaftlichen Bereich bietet das Labour.Net. Eine Übersicht jährlich wiederkehrender Tage könnt ihr unserem Jahreskalender entnehmen.
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