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UMBRUCH - Bildarchiv

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Dezember

31. Dezember, Berlin, 23.15 Uhr, U-Bhf. Turmstrasse (Moabit)
"Für eine Gesellschaft ohne Knäste!" Wie in den vergangenen Jahren wird es auch dieses Jahr wieder eine Sylvester-Demonstration zum Knast in Moabit geben. Treffpunkt ist am U-Bhf. Turmstrasse.
16. Dezember, Berlin, 14 Uhr, Rosenthaler Platz
Seit über einem Jahr spielte sich in Berlin eine Provinzposse sondergleichen ab. Der Außenbezirk Spandau, der sich immer gerne von Berlin abgrenzt, hielt als einziger Bezirk an dem rassistischen System der Sachleistungsauszahlungen fest. Jetzt ist es soweit, das rassistische Chipkartensystem der Firma Sodexho ist in Berlin gekippt. Die Firma verlängert den zum 31.1.2007 noch mit dem Bezirk Spandau laufenden Vertrag nicht mehr. Sechs Jahre haben die Chipkartenini und andere Gruppen kontinuierlich gegen das Chipkartensystem Aktionen durchgeführt. Ein Grund für sie zu feiern, auch wenn staatlicher und alltäglicher Rassismus weiterhin eine Konstante in Berlin für MigrantInnen ist und sie diesen deshalb in den Mittelpunkt ihrer Kundgebung stellen. Weitere Infos
9. Dezember, Berlin, Kundgebungen gegen Nazi-Aufmarsch | 10.30 Uhr | S-Schöneweide
Seit vier Jahren marschieren Berliner Neonazis Anfang Dezember in Treptow-Köpenick für ein "nationales Jugendzentrum". In diesem Jahr ist ihr Aufmarsch für den 9.12.06 geplant. Die Antifa ruft zu einer Kundgebung auf. Der Aufmarsch soll um 11 Uhr vom S-Bhf Schöneweide quer durch Johannisthal nach Rudow führen. Ein Bündnis aus Initiativen, Vereinen, Parteien und Antifa-Gruppen ruft zu einer zentralen Kundgebung um 10.30 Uhr ebenfalls am S-Bhf. Schöneweide auf. Neben einem Bühnenprogramm gibt es aktuelle Infos zum Stand der Nazidemo. Desweiteren gibt es drei dezentrale Kundgebungen: Sterndamm/Grossberliner Damm, Sterndamm/Südostallee und Sterndamm/Königsheideweg (gegenüber vom Kino Astra). Quelle und mehr Infos: antifa.de

November

 

25. November, Berlin, 14 Uhr U-Bhf. Samariterstraße
Am 25. November fand in Berlin eine antifaschistische Gedenkdemonstration statt unter dem Motto "Wir sind gekommen um zu bleiben. Für eine alternative Jugendkultur". Über 1000 Menschen beteiligten sich an der Demonstration für den vor vierzehn Jahren auf dem U-Bahnhof Samariterstraße ermordeten Antifaschisten Silvio Meier. Sie startete um 14.00 Uhr am U-Bahnhof Samariterstraße und zog in den Nachbarbezirk Lichtenberg. Der Weitlingkiez ist eine der Hochburgen des Berliner Neonazismus. Seit September 2006 sitzen drei Abgeordnete der NPD im lokalen Bezirksparlament. Ein Fotobericht von der Mahnwache und Demonstration für Silvio.

18. November, Halbe
Rund 10.000 Menschen demonstrierten am 18. November 2006 in Brandenburg gegen Neonazi-Aufmärsche. Allein auf Deutschlands größtem Soldatenfriedhof in Halbe südlich von Berlin versammelten sich nach Angaben der Veranstalter mehr als 8.000 Teilnehmer zu einem "Tag der Demokraten". Dieser richtete sich gegen ein ursprünglich in Halbe anlässlich des Volkstrauertages geplantes "Heldengedenken" von Neonazis. Eine Bilderseite.
10. November, Frankreich/Wendland
Am Abend des 10. November startete der zehnte Transport mit zwölf Castor-Behältern aus dem französischen La Hague Richtung Zwischenlager Gorleben. Auch dieses Mal - im dreißigsten Widerstandsjahr im Wendland - verlief der Castortransport alles andere als routinemäßig. Eine Fotoseite.

8. November, Berlin/Houston
Justice for Janitors. Solidaritätsaktion in Berlin. Etwa 50 Leute nahmen an einem lautstarken Rundgang für in Houston/Texas streikenden Reinigungskräfte teil. Sie besuchten am Pariser Platz das Gebäude der DZ-Bank und das Regent-Hotel am Gendarmenmarkt sowie die Berliner Niederlassung des Houstoner Immobilienriesen Hines, dem u.a. die beiden genannten Häuser in Berlin gehören. Beteiligt waren GewerkschafterInnen und soziale AktivistInnen aus Berlin, Australien, den USA und England. Seit dem 23. Oktober streiken mehrere Tausend GebäudereinigerInnen in Houston für bessere Löhne und eine Krankenversicherung. Bilder und ein Video.

4. November, Berlin, 14 Uhr Breitscheidplatz/Zoo
Solidarität mit der Bevölkerung in Oaxaca! Was im Mai als Arbeitskampf von Lehrer und Lehrerinnen für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen begonnen hatte, hat sich inzwischen zu einer Revolte entwickelt, die den gesamten Bundesstaat Oaxaca erfasst. Seit dem 27. Oktober versuchen Truppen der mexikanischen Bundespolizei, Proteste in der Bevölkerung der Touristenstadt Oaxaca gewaltsam niederzuschlagen. Im Zuge der Angriffe, die sich am Wochenende fortsetzten, wurden mehrere Menschen getötet, darunter der Indymedia-Aktivist Brad Will und der Fotograf des Milenio Diario Oswaldo Ramírez. In den vergangenen Tagen fanden weltweit Protest- und Trauerkundgebungen statt. In Berlin demonstrierten am 1.11. rund 150 Menschen vor der mexikanischen Botschaft (Fotobericht), am Samstag gab es ab 14 Uhr eine weitere Solidaritätsdemonstration. Fotobericht. Weitere Informationen bei Indymedia, einen aktuellen Newsticker bei chiapas.ch

Oktober

27. Oktober, Berlin, ab 19.30 Uhr, Versammlungsraum Mehringhof, Gneisenaustraße 2a
Veranstaltung vom Buchladen Schwarze Risse: "Bewegte Untergrundbuchvorstellung mit Drogen und Musik. Agit 883 - Bewegung, Revolte, Untergrund in Westberlin 1969-72, Assoziation A" Mehr Infos.
 
24. Oktober, Griechenland, Kykladen
Seit über 30 Jahren macht der Siebdrucker, Fotograf und Reiseschriftsteller Otto Göpfert (72) in Indien, Südostasien und Lateinamerika beeindruckende und zeitlose Portraits von Menschen in Alltagssituationen. In bisherigen Fotoberichten stellten wir seine Reisen durch Vietnam, Südchina, durch Südindien und Guatemala vor. Hier nun eine zweiteilige Reihe über die Kykladen in Griechenland: "Menschen von den Inseln". Zur Bildgalerie
21. Oktober, Berlin
Rund 220 000 Menschen haben in Berlin, Stuttgart, Dortmund, München, Frankfurt/Main gegen Sozialabbau protestiert. In Berlin versammelten sich laut DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) 80000 Menschen vor dem Brandenburger Tor. Der DGB hatte sich das Motto "Das geht besser! Aber nicht allein!" ausgesucht, soziale Initiativen und Bündnisse setzten ein "Das geht nur ganz anders" dagegen. In Berlin beteiligten sich mindestens 7000 Menschen an einer Bündnis-Demonstration vom Alexanderplatz. Eine Fotoseite.
21. Oktober, Berlin
Am 21.10.06 veranstalten Neonazis in Berlin einen Aufmarsch vor der Haftanstalt in Berlin-Tegel. Dort sitzt der Sänger der Nazi-Band "Landser" Michael Regener. Der wegen "Volksverhetzung" und "Bildung einer kriminellen Vereinigung" verurteilte Regener gilt innerhalb der Neonazi-Bewegung als Kultfigur, die Musik von "Landser" ist nicht nur in der Nazi-Szene verbreitet. Anmelder des Aufmarsch war die Berliner NPD. Diesem Treiben wollten sich mehrere hundert Antifaschisten entgegenstellen, was leider nur begrenzt gelang. Ein Bericht.
7. Oktober, internationaler Aktionstag
Am 7. Oktober '06 werden zeitgleich in über 50 Städten, von Athen bis London, von Warschau bis Malaga, tausende Menschen gegen das europäische Migrationsregime auf die Straße gehen. Dies ist bereits der dritte Aktionstag, in dem sich antirassistische Initiativen europa- und dieses Jahr auch afrikaweit vernetzen und organisieren. Anläßlich des Jahrestages der Erstürmung der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla von hunderten von Flüchtlingen soll mit dem Aktionstag der Forderung nach Bewegungsfreiheit und Bleiberecht Nachdruck verliehen werden. Er richtet sich weiterhin gegen die Aberkennung von Rechten, gegen die Kriminalisierung von MigrantInnen und gegen alle Einwanderungskontrollen. In Deutschland sind bislang in acht Städten Aktionen an diesem Tag geplant, z.B. in Berlin am neu geplanten Ausreisezentrum in der Motartstraße 101a. Ein Fotorückblick auf die Ereignisse im Jahr 2005 in Melilla. Zur Bildgalerie.

September

28. September, Berlin, 15 Uhr Jannowitzbrücke/bzw. Märkisches Ufer
Das Büro für medizinische Flüchtlingshilfe und der Flüchtlingsrat Berlin feiern ihr 10 und 25jähriges Bestehen mit einer "Demo-Party" auf der Spree. Um 15 Uhr geht es los zur rund dreistündigen Bootsrundfahrt ab Jannowitzbrücke. Geplant sind u.a. eine Pressekonferenz auf dem Boot sowie unterschiedliche Aktionen zum Thema: "Leben in der Illegalität". Anmeldung unter www.buero-fluechtlingsrat-berlin.de Eintritt/Spende: 5,- Euro.
26. September, Indien - Narmadatal
Seit nunmehr 20 Jahren kämpfen AnwohnerInnen des Narmadatals in Zentralindien gegen die Errichtung von Großstaudämmen und um die Anerkennung ihrer traditionellen Bodenrechte. Ihre Vorfahren haben diese Region entlang des Narmadaflusses besiedelt und urbar gemacht. Über Generationen hinweg wurde ihr Leben und ihre Kultur mit der Region verwoben, die ihnen auch die notwendigen Lebensgrundlagen liefert(e). Heute geht es für die AnwohnerInnen darum, dieses Erbe gegenüber gigantischen Megastaudämmen zu verteidigen oder zumindest für deren Verlust eine Entschädigung zu bekommen. Eine Bilderseite.

23. September, Hoyerswerda, 13 Uhr Neustädter Bahnhof
Anlässlich des 15. Jahrestages rassistischer Pogrome in Hoyerswerda findet dort am 23. September 2006 eine antirassistische Demonstration statt. Im Jahr 1991 kam es im sächsischen Hoyerswerda zu den ersten Pogromen der Nachkriegszeit. Die Welle der Ausschreitungen begann mit dem Überfall einer Gruppe Neonazis auf vietnamesische Straßenhändler und eskalierte in mehrtägigen Angriffen auf Wohnheime von Vertragsarbeitern und Flüchtlingen. Die wenigen BürgerInnen, die sich gegen die Angriffe stellten, fanden kein Gehör, zwei antifaschistische Demonstrationen waren massiver Polizeirepression ausgesetzt. Bilder von der Demonstration am 29. September 1991 in Hoyerswerda und der Aufruf zur jetzigen Demo.

23. September, 23.9. - 15.00 Uhr Frankfurter Tor
Unter den Titeln "Kein Kiez für Nazis" und "Monotonie stinkt - Vielfalt statt Einfalt" rief die Bürgerinitiative gegen Rechts vom Straßenmusiker bis zur Rockband, von der Kitagruppe bis zum Jongleur dazu auf, Courage zu zeigen und sich bei der Kiezpararde durch Friedrichshain gegen rechtsextremes Gedankengut am 23. September 2006 zu beteiligen. Rund 2000-3000 AntifaschistInnen waren beim Umzug dabei. Ein Bildbericht
23. September, Potsdam, Kuze (Hermann-Elflein-Str. 10, Potsdam) ab 21.00 Uhr
In diesem Herbst wird Inforiot, das Webportal für alternative Kultur und linke Politik im Land Brandenburg, fünf Jahre alt. Um das zu feiern, gibt es eine Geburtstagsparty mit viel Musik, Cocktails, Infos und Überraschungen. "Happy Birthday" inforiot!
16. September, Berlin
Am 16. September 2006 - einen Tag vor den BVV-Wahlen - findet ein kostenloses Open-Air-Festival unter dem Titel "Beats Against Fascism" im Lichtenberger Weitlingkiez statt (Weitlingstr./ Münsterlandplatz). Los gehts um 14.00 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zum Thema "Rechtsextremismus und Gegenstrategien". Ab 16.00 Uhr wird dann gerockt mit "ZSK" (Polit-Skatepunk), "Pyranja" (HipHop), "Brainless Wankers" (Punkrock mit Trompete), "Irie Revoltes" (Reggae) und "Rolando Random" (Ska, Reggae, Beat). (Quelle: Stressfaktor) mehr Infos
14./15. September, Berlin, Schiller-Theater-Werkstatt Bismarckstr. 110
"Hier Geblieben!" so heißt das GRIPS Theaterstück, das wieder im Herbst 2006 vor der nächsten Innenministerkonferenz in Nürnberg am 16. und 17. November durch Berlin und die Bundesrepublik tourt. Im Rahmen der Kampagne Hier geblieben! Für ein Bleiberecht von Kindern, Jugendlichen und deren Familien haben drei junge Autoren den authentischen Fall der Schülerin Tanja Ristic nachgezeichnet. Erzählt wird die Geschichte eines Mädchens, das im letzten Jahr aus dem Unterricht geholt und zu ihrer Familie in Abschiebehaft gebracht wurde. Dem Einsatz ihrer Klasse war es zu verdanken, daß die Abschiebung von Tanja und ihrer Mutter bis heute nicht vollzogen wurde. Die Klasse wurde dafür auch mit dem Mete-Eksi-Preis ausgezeichnet. Tanjas Geschichte steht exemplarisch für die Situation von 200.000 sogenannten "Geduldeten" Flüchtlingen in Deutschland. Das Stück ist u.a. zu sehen am 14.9. um 11 und 18 Uhr und am 15.9. um 11 Uhr jeweils im Schiller-Theater.
13. September, Berlin
"Was tun gegen den Raubbau in der Bildung? Gegen Büchergeld und Studiengebühren, gegen Lehrermangel und Schulschließungen, gegen fehlende Studien- und Ausbildungsplätze? Die Antwort heißt: STREIK!"
Rund 7000 SchülerInnen folgten diesem Aufruf eines Aktionsbündnisses "Bildungsblockaden einreißen" und demonstrierten am 13. September 2006 lautstark und mit zahlreichen Transparenten vom Roten Rathaus durch Berlin Mitte. Eine Bilderseite

7. September, Dessau, Treffpunkt Berlin: 8.30 Uhr S- und U-Bhf. Friedrichstr.
Am 7.1. 2005 wurde Oury Jalloh von der Dessauer Polizei in "Schutzhaft" genommen, wo er in einer Gewahrsamszelle - an Händen und Füßen "fixiert" - qualvoll verbrannte. Der diensthabende Polizeihauptkommissar reagierte nicht auf die Geräusche aus der Gegensprechanlage und schaltete zweimal den Alarm des Rauchmelders aus, angeblich wegen häufiger Fehlalarme. Die offizielle Version der Polizei: Selbstmord. Nach über einem Jahr ist nun die Nebenklage zugelassen worden, während das Gericht angekündigt hat, nicht vor September über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden zu wollen. Es bedarf JETZT eines entschiedenen öffentlichen Drucks, damit der Prozess endlich eröffnet und mit der notwendigen kritischen Genauigkeit, Transparenz und Konsequenz durchgeführt wird. Breake the Silence. Kundgebung und Aktionstag mit Theater, Performance und Ausstellung vor dem Landgericht in Dessau.
5. September, Berlin
Revolte Springen Straßenmusikkommando spielt mehrmals in Kreuzberg: 16 Uhr Admiralbrücke, 18 Uhr Görli vorm kaputten Brunnen und 20 Uhr vorm besetzten Bethanien. Bei Regen: 18 Uhr Oberbaumbrücke. Am Mi, den 6.9. noch einmal um 20 Uhr bei der Wagenburg Laster und Hänger, Revalerstraße.
2. September, Berlin
Am 2. September 2006 plant ein breites Bündnis aus Antifagruppen, Parteien, Gewerkschaften und Initiativen eine Demonstration unter dem Motto: "Augen auf! Schaut nicht weg! Rechte Strukturen aufdecken!“ im Berliner Süd-Osten. Grund dafür sind die wachsenden rechten Strukturen in Treptow-Köpenick und Neukölln und die damit verbundene Ausweitung von Angstzonen. (Quelle: Stressfaktor) Infos unter www.abso-berlin.tk
1.-10. September, Berlin
Die Autonome Antifa Prenzlauer Berg (AAPB) veranstaltet vom 1. bis zum 10. September eine Antifaschistische Aktionswoche im Prenzlauer Berg und will damit auf Nazi-Strukturen aber auch die wachsende Yuppiisierung im Kiez aufmerksam machen. Im Zuge unserer Aktionswoche wollen wir mit verschiedenen Infoveranstaltungen und einer Podiumsdiskussion informieren, zum Diskutieren anregen und uns austauschen.
Auftakt ist am 1. September mit einer Demonstration durch den Prenzlauer Berg. Weiter wollen wir mit unterschiedlichen Events wie einem Umsonst-und-Draußen Konzert (Parc-Music), dem antirassistischem Fußballturnier "Red-Kick" und einem Skate- und Graffiti-Jam Jugendlichen im Bezirk zeigen, dass es Alternativen zu Juppiiesierung und Rechtsextremismus geben kann. Mehr Infos

August

28. August, Guatemala
Seit über 30 Jahren macht der Siebdrucker, Fotograf und Reiseschriftsteller Otto Göpfert (72) in Indien, Südostasien und Lateinamerika beeindruckende und zeitlose Portraits von Menschen in Alltagssituationen. In bisherigen Fotoberichten stellten wir seine Reisen durch Vietnam, Südchina auf die Insel Hainan und durch Südindien vor. Hier nun eine sechsteilige Diaserie über Guatemala aus den Jahren 1980 und 1996. Bilder ansehen.

4.-13. August, Anti-G8-Camp rund um Heiligendamm
Rund 500 Menschen beteiligten sich am Anti-G8-Camp 2006 im Ort Steinhagen in Mecklenburg-Vorpommern. Das 10tägige Camp, das am 4. August startete, diente dem Austausch und der Vorbereitung der Proteste gegen den G8-Gipfel im kommenden Jahr in Heiligendamm. Neben zahlreichen Workshops, Diskussionen und Veranstaltungen erkundeten die CamperInnen die Gegend rund um Heiligendamm, organisierten Kundgebungen und Demonstrationen, z. B. eine antirassistische Demonstration am 8. August in Rostock. Eine Bilderseite
4.-13. August, Ladyfest Berlin 2006
Vom 4.- 13. August 2006 findet das 4. Ladyfest in Berlin statt. Das Anliegen von Ladyfest ist es, die patriarchal-männliche Dominanz in Musik und Kultur zu brechen, indem ein öffentlicher Raum für queere, transgender und feministische Kultur geschaffen wird. Gleichzeitig soll mit dem DIY-Ansatz (do it yourself) die Hierarchisierung in Kulturschaffende und Kulturkonsumierende in Frage gestellt werden. Ladyfest versteht sich in der Tradition der Riot Grrrl-Bewegung, die diesen Ansatz aus dem Punk entnommen hat. Innerhalb der letzten fünf Jahre haben auf allen Kontinenten der Welt zusammen über 80 Festivals stattgefunden, die sich zum Ladyfest-Netzwerk zählen. (Quelle: Stressfaktor) Weitere Informationen.

Juli

27. Juli, Berlin
Kinoclip gegen Zwangsumzüge. Mit einem Kinoclip will die Kampagne gegen Zwangsumzüge betroffenen Alg2-EmpfängerInnen Mut machen und Solidarität organisieren. Wer vom Jobcenter zum Auszug aus seiner Wohnung gezwungen wird, kann sich in Berlin an die kostenlose Notruftelefonnummer 0800 27 27 27 8 wenden. Mit dem Trailer, der ab August in Berliner Kinos zu sehen ist, soll zum einen die Notruftelefonnummer bekannt gemacht werden, zum anderen geht es den MacherInnen um die Andeutung solidarischer Gegenwehr. Kinoclip und Bericht
25. Juli, Kambodscha
Neue Folge der Fotoreihe G8. Beate Friede und Michael Krüger besuchten im Herbst 2005 Kambodscha, eines der ärmsten Länder der Welt. Sie brachten sehr unterschiedliche Eindrücke mit zurück nach Deutschland. Auf der einen Seite: touristische Attraktionen wie Kulturdenkmäler, jahrtausendalte Tempel, Urwald und zauberhafte Landschaften - auf der anderen Seite Menschen, die in zusammengezimmerten Hütten auf der Mülldeponie leben. Diese zahlen dort mehr Geld für Miete als im Zentrum der Stadt Phnom Penh. Begründung: Auf der Müllkippe hätten 'sie direkten Zugang zu Rohstoffen'. Ein Fotoreisebericht.
22. Juli, Berlin, Antifa-Demo, 16.00 Uhr U/S Lichtenberg, Ausgang Friedhof Friedrichsfelde

In Berlin ist der Bezirk Lichtenberg nach wie vor die Hochburg des Neonazismus. Der Kiez rund um die Weitlingstraße ist Rückzugsgebiet für NPD, "Kameradschaften“ und Nazis aus dem Rocker-Milieu. Mit den Kneipen "Kiste" und "Piccolo" sowie verschiedenen Tattoo-Shops verfügen die Nazis über Lokalitäten, in denen sie als Stammgäste zur gerngesehenden Kundschaft gehören. Die Kampagne "Hol Dir den Kiez zurück!" soll den Nazis ihre Räume streitig machen. Zudem gilt es, den Einzug der NPD bei den Wahlen am 17.9. in die lokale BVV zu verhindern. Einen Tag vor den Wahlen, am 16.9. wird es in Lichtenberg ein Openair-Konzert geben: umsonst, draußen und mit viel Musik. (Quelle: Stressfaktor)
15.-17. Juli, St. Petersburg
Dieses Jahr wird der G8 vom 15. bis 17. Juli in Strelna, einem Vorort von St. Petersburg, Russland stattfinden. Ab 8. Juli begannen Aktionen und Gegengipfel. Die russischen Behörden reagierten mit zahlreichen Verhaftungen und Durchsuchungen. Übersicht der geplanten Aktionen gegen das Gipfeltreffen bei Indymedia.
14. Juli, San Sebastian, Baskenland
Am 24. März 2006 erklärte die ETA das Ende ihres bewaffneten Kampfes, um damit "einen demokratischen Prozess im Baskenland in Gang zu setzen", der die Rechte der Basken anerkennt und "für die Zukunft sichert, das sich alle politischen Optionen entwickeln können". An der Repression gegenüber vermeintlichen ETA-Angehörigen hat sich dadurch bisher nichts geändert. 700 Basken und Baskinnen sind in Spanien und Frankreich in Gefangenschaft. Sie erleiden Sonderbedingungen, die unter dem Begriff "Antiterror Politik" laufen. Ihre Situation wird zunehmend schlechter, zwanzig Gefangene sind bereits aufgrund der harten Haftbedingungen gestorben. Mit Fotos der Inhaftierten und der Forderung: "Menschenwürdige Bedingungen für baskische Gefangene" versammeln sich jeden Freitag in San Sebastian Angehörige und Freunde zu einer Demonstration durch die Innenstadt. Im Rahmen eines Praktikums bei Umbruch Bildarchiv erstellte Arantxa Aldunzin Gorriti eine Fotodokumentation über die Demonstration am 14. Juli 2006. Bildbericht.
14. Juli, Berlin, Kundgebungen vor der Deutschen Bank und vor Novalis

Der 14 Juli ist globaler Aktionstag, an dem viele Aktionen in Solidarität mit den Protesten in St. Petersburg und zum G8-Treffen stattfinden. Im Rahmen dessen finden zwei Kundgebungen statt, in Solidarität mit den Adivasigemeinschaften in Kashipur und gegen den geplanten Bauxitabbau in der Region. Kundgebung 10.30-12.30, Ort: Bürgersteig vor der Deutschen Bank "Unter den Linden 13-15" (Die Deutsche Bank besitzt Anteile an der Aktiengesellschaft Alcan (275,45 Mio Euro). 2. Kundgebung 14.00 - 15.00 vor Novelis in der Holzhauserstr. 96, 13 509 Berlin. Novelis ist Tochterfirma von Alcan. Bringt Transparente, Musikinstrumente usw. mit. (siehe auch: 27. Juni, Bildbericht Kashipur - Indien)
26. Juni/6. Juli, Rathenow/Eisenhüttenstadt/Berlin
Ausländerbehörde Rathenow in der Kritik. Ohne richterlichen Beschluß veranlaßt ein Beamter Abschiebehaft für den togolesischen Flüchtling Abdoul-Marouf Issa-Gobitaka. Aufgrund einer psychischen Erkrankung sowie einer chronischen Hepatitis C ist die Abschiebehaft für diesen eine besondere Quälerei. In einem Audio-Interview mit Umbruch Bildarchiv begründet Rechtsanwalt Ulrich Klinggräff, warum er die Fax-Anordnung des Rathenower Sachbearbeiters Wolf für "absolut rechtswidrig" hält. Audiointerview und weitere Informationen.
4. Juli, Ecuador/Berlin
"Avispa - die Wespe." Gonzalo Hugo Mendoza, Jahrgang 1934, ist einer der bekanntesten und wohl auch schärfsten ecuadorianischen Karikaturisten. Schon seit Anfang der 1950er Jahre zeichnet der in Cuenca geborene Maler und Soziologe in Tageszeitungen und politischen Magazinen das Alltagsgeschehen seines Landes und prangert mit Ironie und Witz die korrupten und ausbeuterischen Verhältnisse in Ecuador an.
Für den Kurzfilm "La vuelta al sueño en 80 pesadillas" (etwa: die Umrundung eines Traumes in 80 Alpträumen) malte Mendoza die eindrucksvolle Bildergeschichte eines ecuadorianischen Migranten, dessen Traum von Flucht in die "Freiheit" ein jähes Ende findet. Bildergalerie und Video


Mehr aktuelle Termine für Berlin und Umgebung findet ihr im Stressfaktor. Überregionale Termine gibt es bei Die Linke Seite. Einen Terminkalender aus dem gewerkschaftlichen Bereich bietet das Labour.Net. Eine Übersicht jährlich wiederkehrender Tage könnt ihr unserem Jahreskalender entnehmen.

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